Dienstag, 8. Dezember 2015

[Rezension] Die Wahrheit, wie Delly sie sieht // Katherine Hannigan





Titel: Die Wahrheit, wie Delly sie sieht
Originaltitel: True(...Sort of)
Autorin: Katherine Hannigan
Übersetzt von: Susanne Hornfeck
Verlag: Hanser
Originalverlag: HarperCollins
Seitenanzahl: 280
ISBN: 978-3-446-24513-6
Bildquelle: ©Hanser







Warum ich das Buch gelesen habe


Der Klappentext hat auf mich ganz interessant gewirkt.

Inhalt


Die elfjährige Delly ist anders als andere Mädchen: neugierig, unerschrocken und erfinderisch – und sie liebt Überraschungen. Sie lässt Tiere frei, wenn sie ihr leidtun. Sie beleidigt andere, ohne es zu merken. Sie leiht sich Sachen aus, weil ein Abenteuer lockt. Und sie prügelt sich schon mal, falls ihr jemand widerspricht. Bis Ferris in die Klasse kommt. Ferris ist auch anders: Sie spricht nicht und will nicht berührt werden. Alle respektieren das, nur Delly will wissen, warum. Doch sie muss erst lernen, Ferris’ Schweigen in Vertrauen zu verwandeln, bis diese sich öffnet. Als es geschieht, ist es die größte Überraschung, die Delly je erlebt hat. Und der Beginn einer großen Freundschaft.

Meine Meinung


Zur Idee und zum Inhalt:

Womit soll ich beginnen? Das Buch war...speziell. Es dauert erst einmal eine Weile, bis das Buch auch wirklich ins Laufen kommt. Zuerst ein paar Delly-Geschichte, die zeigen, wie verständnislos und falsch die Eltern ihr Kind erziehen. Dann eine sehr lange Zeit die Entwicklung von den einzelnen Freundschaften und am Ende dann das Finale, bei dem man das Gefühl hatte, dass das ganze Buch nur darauf hinauswollte. Dass die Geschichte an sich gar nicht mal so wichtig war, sondern, dass es eigentlich nur um die letzten 20 Seiten ging. So kam mir es zumindest vor.
Mir gefällt die Botschaft sehr gut, die das Buch vermitteln soll. Dass wir nicht voreilig urteilen sollen, dass wir Menschen akzeptieren sollen, so wie sie sind und, dass Freundschaft zu den wichtigsten Dingen im Leben gehört. Ich habe das Gefühl, dieses Buch wurde nur geschrieben, um uns diese Dinge zu vermitteln. Nicht der Charaktere Willen, nicht der Geschichte Willen. Und das finde ich sehr schade. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die aber letztendlich zu kurz gekommen ist. 


Zum Schreibstil und den Charakteren:

Hilfe! Der Schreibstil. Nunja. Klar, Delly ist erst elf, aber deswegen muss das Buch nicht so klingen, als würde es eine Achtjährige erzählen. Noch dazu, wenn es doch sowieso aus der 3. Person geschrieben wurde. Vielleicht liegt es aber auch einfach an der Autorin...
Delly hätte aus meiner Sicht ruhig ein bis zwei Jährchen Älter sein können. Ein bisschen weniger kindliche Naivität und einen Funken mehr Weisheit oder Erfahrung. Wobei sie das auch mit ihren elf Jahren schon gehabt haben könnte...also ich war nicht mehr so kindisch mit elf. 
Ferris Boyd konnte ich natürlich irgendwie in mein Herz schließen, aber über ihre Persönlichkeit hat man genau 0 erfahren.

Zur Gestaltung und zum Titel:

Titel und Gestaltung finde ich perfekt.

Fazit


Ein sehr schöner Hintergedanke, bei dem die Geschichte und alles andere dann aber leider zu kurz gekommen sind. Der Schreibstil hat sehr zu wünschen übrig gelassen und die Charakter waren auch unzureichend. Ich gehe zwar wahrscheinlich schon ein bisschen über die Altersklasse hinaus, aber als Autorin hätte ich versucht besonders Jugendliche anzusprechen. 












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Kommentare:

  1. Huhu Ambria,

    hier bin ich wieder. =D
    Ist ja voll Schade, dass dich das Buch nicht so überzeugt hat. Wenn ich deine Kritik so durchlese, dann kann ich das aber total nachvollziehen. Hätte man wahrscheinlich mehr raus holen können und wenn die Charaktere nicht wirklich gut genug ankommen, dann hat das Buch meistens gleich schlechte Chancen. Das wird dann wahrscheinlich kein Buch für mich. ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Leni <3<3<3<3 =)

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    1. Hallöchen!
      Ja weil die Idee war eigentlich soo toll und schön! Ich finde es einfach immer extrem schade, wenn Bücher mit so viel Potenzial so schlecht umgesetzt werde :/
      Allerliebste Grüße, Ambria <3<3<3<3;)

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